Jahresprogramm

Märlisalon

D Frau, wo eren Furz isch go sueche - Eine schalkvolle Variante der ungleichen Schwestern

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus Palästina. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

Zoomlink anfordern: salon@matmoni.ch

Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

22.04.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Märlisalon

D Froschmeitle - Als Frosch zur Welt gekommen überschreitet sie alle Grenzen

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus Deutschland. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

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Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

21.05.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Märlisalon

D Gänsehirtin am Brune - Witzig, frech und zauberhaft rund um die Frage: Wer bin ich? Und wer bist du?

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus den Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm KHM 179. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

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Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

 

18.06.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Märlisalon

D Meitle im Öpfel - Eine sonderbare Tochter, ein verzückter Mann, ein treuer Diener, eine grosse Liebe

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus Italien. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

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Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

19.08.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Märlisalon

D Chürbismeitle - Eine sonderbare Tochter, ein verzückter Mann, eine treue Dienerin, eine grosse Liebe 

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus dem Sudan. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

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Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

 

03.09.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Sagen am Tatort „Urban Legends“ in Zürich
Erzählungen von Angst & Hoffnung

Von der Spinne in der Yucca-Palme über den verschwundenen Anhal-ter bis hin zur Invasion der fliegenden Vipern. Wer hat noch nie von diesen bizarren Geschichten gehört? Von Freunden, Verwandten, Kol-legen oder jedenfalls von zuverlässigen und seriösen Personen als wahr erzählt, rufen diese Erzählungen grosses Erstaunen hervor und stehen seit langem im Mittelpunkt bedeutender Studien von Ethnolo-gen, Soziologen, Psychologen, Literaturwissenschaftlern und Volks-kundlern. Urbane Legenden oder moderne Sagen sind ein äusserst faszinierendes und verbreitetes Erzählgenre, die sich jedoch im Gegen-satz zu Märchen oder Fabeln manchmal so gut tarnen, dass sie nicht sofort als „fantastische Erzählung” erkennbar sind und eine Aura des Geheimnisvollen um sich herum erzeugen. In diesen Erzählungen spie-geln sich Vorurteile, Wünsche und Hoffnungen wider. 

Im Laufe des Tages werden verschiedene Aspekte dieser Art von Ge-schichten betrachtet: ihre Ursprünge und ihre Verbindung zu traditio-nellen Sagen, ihre soziale Funktion, Studien, Erzählweisen und Verbrei-tungswege. Es werden einige sehr bekannte Arten von urbanen Legen-den vorgestellt, die an bestimmten „typischen” Orten spielen und am Nachmittag besichtigt werden. 

Solche Geschichten werden auch in der technologischen und urbanen Welt, in der wir leben, weiterhin geliebt und gehört. Der ewige Wunsch des Menschen, Geschichten zu hören und zu erzählen und die neuen Medien sind eine unerschöpfliche Quelle für die Entstehung und Ver-breitung dieser Erzählungen. 

Leitung: Veronica Trevisan, Historikerin & Antropologin

Erzählen: Conchi Vega, Profesionelle Erzählerin, Präsidentin der SMG

Rundgang in Zürich-Oerlikon, Treffpunkt beim Reformiertes Kirchengemeinde Oerlikon, Baumackerstrasse 19

26.09.2026

Anmeldeschluss: 30. Juli 2026

Märlisalon

Vom Borscht wo hät wölle d Tochter vo de Mueter im Winkel hürote - Eine Geschichte von Mangel und unverhoffter Fülle

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus Norwegen. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Zürich am Labyrinth-Platz

01.10.2026

keine Zoomübertragung

Workshop für Erzählende

Altes erzählen – Neues erfinden
Lust auf Improvisieren

Aus dem Stegreif erzählen geht erstaunlicherweise ganz leicht. Aber wann wird die Geschichte auch gut? – und wo liegt die Kraft solcher Er-zählmomente? 

Wir üben und reflektieren das spontane Erzählen. Mit einfachen Übun-gen gehen wir auf Entdeckungsreise. 

Zudem bekommst du viele Anregungen, wie die Improvisation beim Erarbeiten einer traditionellen Geschichte eingesetzt werden kann. 

Auch wenn du nicht im Sinn hast, vor Publikum Geschichten zu erfinden, wirst du erleben, wie die Improvisation dein Erzählen bereichert. 

Kreieren, zuhören, lachen, fabulieren, entdecken, Spass haben, staunen. 

Mein "Improvisations-Hintergrund": Im Rahmen der Erzählreihe "Brigitte erzählt einfach" improvisiere ich seit acht Jahren einmal im Monat eine Stunde lang Geschichten auf der Bühne. Ich wollte herausfinden, wie es geht, was möglich ist und ob es die Zuhörenden auch zu berühren vermag. Ich habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt, unterschiedliche Impro-Formen ausprobiert, und geübt, geübt, geübt. - Gerne teile ich meine Erfahrungen. 

Kursleitung & Erzählen: Brigitte Hirsig https://brigittehirsig.ch/

Kursort: Bern, Progr Bern - Waisenhausplatz 30

 

31.10.2026

Anmeldung bis 31. August 2026

Märlisalon

De Drachezar - Vom Kampf zwischen Finsternis und Licht

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus der Ukraine. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

Zoomlink anfordern: salon@matmoni.ch

Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

 

05.11.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Märlisalon

Zottelchappe - Schwesternliebe, Frauenpower, Gegensätze

Im Zentrum steht das Zaubermärchen aus Norwegen. Moni Egger erzählt es frei, leite an zum Verweilen bei einem eigenen, inneren Bild und lädt ein zum Austausch.

Dauer ca. 45-60 min

Märlibibli, Dorfstrasse 53, Thalwil

Zoomlink anfordern: salon@matmoni.ch

Eintritt frei / Kollekte (bar, twint)

02.12.2026

Auf Zoom und vor Ort in der Märlibibliothek

Erzählen bewegt- Erzählkunst als lebendiges Kulturgut
Die Kunst des Erzählens – Vom Märchen zur Neurowissenschaft

Eine interdisziplinäre Reise 

Erzählen und Erzählforschung in Sizilien 

Die Brüder Grimm legten im 19. Jahrhundert mit ihrer Märchensammlung den Grundstein für die Erforschung von Märchen. Ein Jahrhundert später sahen Psychoanalytiker in Märchen kollektive Träume, die tief in der menschlichen Psyche verankerte archetypische Motive offenbaren. 

Heute betont Historiker Yuval Noah Harari die Bedeutung gemeinsamer Narrative als evolutionäre Erfolgsfaktoren des Homo Sapiens. Kommuni-kationsneurobiologen untersuchen, wie sich die Gehirne durch Geschich-ten auf eine „gemeinsame Wellenlänge“ synchronisieren und zeigen so, wie Erzählungen Empathie und Verständnis fördern. Damit erfüllen Nar-rative in besonderer Weise die Funktion, soziale Bindungen zu stärken und die Kooperation zu fördern. 

Das Seminar zeigt auf, wie Erzählungen unser Selbst- und Gesellschafts-verständnis prägen und unsere evolutionäre Fähigkeit zur Kommunika-tion und Verbundenheit unterstreichen. 

Die Erzählenden erhalten handfeste wissenschaftliche Argumente, die den Wert wirkmächtiger Narrative in Wirtschaft und Gesellschaft belegen. Sie erarbeiten gemeinsam, wie sie diese Erkenntnisse nutzen können, um Skeptiker vom Nutzen des professionellen Erzählens in Führung, Kommu-nikation und Politik zu überzeugen. Dieses Wissen stärkt ihre Position als Experten:innen und zeigt: Erzählkunst ist kein 'softes Werkzeug', sondern eine durch Forschung belegbare Methode für nachhaltigen Erfolg. 

Referent: Dr. rer. medic. Franz Hütter. Neurowissenschaftler. www.brain.hr.de. Gevelsberg 

Erzählerin: Erika Hoffmann. Zürich 

16.01.2027

Seminarreihe an vier Samstagen in Olten

Erzählen bewegt- Erzählkunst als lebendiges Kulturgut
Erzählen, unsere Profession

Ein Tag des Reflektierens und Vergewisserns 

Ein Tag des Reflektierens und Vergewisserns 

Samstag, 30. Januar 2027 

«Es ist nicht meine Aufgabe zu antworten, sondern zu erzählen» - Wie ist unser Selbstverständnis als Erzählende? Zu welchen Anteilen sind wir Künstler, Predigerin, Pädagoge, Psychologin, Selbstdarsteller, Demago-gin, Clown? – Wie ist unser Umgang mit unseren tradierten Sagen- und Märchen-Stoffen? Dürfen wir frei über sie verfügen, gendern, verändern? Fesseln sie uns oder verleihen sie uns Flügel? – Welche Qualitätsstandards haben wir? Können wir sie klar benennen? Reicht es, wenn unser Publi-kum uns toll findet? Welche Rolle spielen unsere Zuhörerinnen über-haupt? Wie kann das Erzählen tradierter Stoffe das biografische Erzählen stimulieren, sprich, wie werden unsere Zuhörer zu Erzählenden? 

Diese Fragen helfen uns, unseren Stolz auf das Besondere des Erzählens tradierter Stoffe zu unterfüttern und unsere Selbstgewissheit tiefer zu ver-wurzeln. Wir wollen gemeinsam fundierte Antworten finden, stärker wer-den und dadurch Mut bekommen, uns zu entwickeln und neue Wege zu gehen. Wir werden vor allem in Kleingruppen arbeiten, Erfahrungen aus-tauschen, unser Erzählen reflektieren und uns mit Feedback-Methoden beschäftigen. Bringt gerne ein kurzes Stück aus eurem Repertoire mit, vielleicht können wir es im Laufe des Tages als Beispiel gebrauchen. 

Referentin & Erzählerin: Dr. theol. Angelika Benedicta Hirsch. Religions-wissenschaftlerin. www.grenzgaenge.de. Berlin. Präsidentin Europäische Märchengesellschaft EMG 

30.01.2027

Seminarreihe an vier Samstagen in Olten

Erzählen bewegt- Erzählkunst als lebendiges Kulturgut
Wir erzählen anders, ihr auch!

Erzähltraditionen kreuz und quer durch die Welt 

Samstag, 6. März 2027 

Überall auf der Welt werden Geschichten, Märchen, Mythen und Sagen erzählt. Aber erzählt man überall gleich? Erzählen Frauen anders als Män-ner, Junge anders als Alte, Kinder sowieso? Gibt es Unterschiede zwischen den Völkern, Regionen und Kulturen? Was ist das Verbindende? Wann werden diese Geschichten erzählt? Immer, oder nur zu bestimmten Zei-ten und Gelegenheiten? Wer darf zuhören? Alle oder nur bestimmte Gruppen, auch Fremde? Gibt es Tabus? 

Spannende Fragen. Im Seminar werden wir diesen Fragen nachgehen. Sie werden auf eine kleine Reise mitgenommen. Sie hören und erfahren, wie in anderen Kulturen erzählt wird, wer die Erzählenden und wer die Zuhö-renden sind. Der Fokus liegt auf aussereuropäischen Völkern und Kultu-ren. Die hiesige Schweizer Erzähltradition bringen Sie selbst mit ein. 

Referentin: lic. phil. I. Alice Spinnler. Ethnologin. Wisen 

Erzählerin: Marlis Gabriel www.marlisgabriel.ch. Luzern 

06.03.2027

Seminarreihe an vier Samstagen in Olten

Erzählen bewegt- Erzählkunst als lebendiges Kulturgut
Rosmarina e Cola Pesce

Erzählen und Märchenforschung in Sizilien 

Samstag, 10. April 2027 

Das Seminar führt uns nach Sizilien, das ein eigentlicher Hotspot des Erzählens und der Märchenforschung ist. 

Am Vormittag befassen wir uns mit folgenden Themen: Wer erzählt, wie und wo? Im Mittelpunkt stehen der palermitanische Arzt, Volkskundler, Historiker und Philologe Giuseppe Pitrè, der ein enormes Werk hinter-lassen hat und die Schweizerin Laura Gonzenbach, die in Messina und in der Sommerfrische am Ätna Märchen von sizilianischen Bäuerinnen und Bürgerfrauen sammelte und sie ins Deutsche übertrug. 

Am Nachmittag untersuchen wir gemeinsam folgende Aspekte der Er-zählforschung: Auf welche Weise entstanden diese repräsentativen Märchensammlungen, wer waren die herausragenden Erzählerinnen und Erzähler, wie gingen Pitrè und Gonzenbach mit dem mündlichen Erzählgut um? Blieben sie nahe am mündlichen Diskurs oder veränder-ten sie die Texte? Wie wurden die Märchen in Italien und im Ausland rezipiert, welche Erzählforschende haben sich damit befasst, wie äussert sich darin der damalige Zeitgeist? 

Referentin: Dr. phil. I. Pia Todorovic-Redaelli. Romanistin & Slavistin. www.piatodorovicredaelli.ch. Sorengo 

Erzählerin: Nadja von Planta. Chur 

Tagungsort: Pflegeheim Stadtpark

10.04.2027

Seminarreihe an vier Samstagen in Olten