PARABLA

Das Infobulletin der Schweizerischen Märchengesellschaft

Die PARABLA erscheint dreimal jährlich im Februar, Juni und Oktober.
Sie ist für SMG-Mitglieder gratis. 
Redaktionsschluss: 15.12., 15.4. und 15.8.
Chefredaktorin: Ursula Kübler, Mail 


Was als „KLEINE Märchenzeitung“ im Sinne eines Informationsbulletins für die Mitglieder der Schweizerischen Märchengesellschaft im Dezember 1995 begann, präsentiert sich heute als PARABLA. Was im Editorial der ersten Ausgabe, verfasst von der damaligen SMG-Präsidentin Carmen Hatz-Stauffer, für die „KLEINE Märchenzeitung“ versprochen wurde, hält die PARABLA heute noch:

„Liebe Leserin, lieber Leser, die Schweizerische Märchengesellschaft (SMG) hat den Gedanken, alle über die ganze Schweiz verteilten Mitglieder zu erreichen, zur Herausgabe einer KLEINEN Märchenzeitung reifen lassen.

Das Blättchen in seiner einfachen und nicht kostspieligen Form möchte sich zu einem lebendigen Mittel der Kommunikation unter uns Märchenfreunden entwickeln. Daran mitzuhelfen sind Sie, liebe Mitglieder, alle angesprochen.

Den unermesslichen Märchen- und Sagenschatz gelebter und mündlicher Überlieferung wieder lebendig werden zu lassen mit der Pflege des Erzählens und einer Hinwendung unseres Interesses zur wissenschaftlich erarbeiteten Kunde ist unser Anliegen.

Zum Inhalt der Zeitung gehört jeweils ein kleines ‚Geschenk’ mit dem Abdruck eines kurzen Märchens. Nehmen Sie es in Ihren Alltag, ohne Anspruch, wie immer Sie es verwenden wollen.“


Was damals wie heute zum Inhalt gehört, sind die Rubriken „Märchenkunde“, „Bücherlupe“ und das „Forum der Mitglieder“.

„Chers membres romands, un cordial bienvenu!
Cari membri della Svizzera italiana, benvenuti!
Liebe Mitglieder!
Voilà notre première „KLEINE Märchenzeitung“ en trois langues!
Ecco la prima edizione della KMZ in tre lingue!
Sie halten die erste dreisprachige KMZ in Händen!“


So wurden mit der 9. Ausgabe der „KLEINEN Märchenzeitung“ vom September 1998 die SMG-Mitglieder im Editorial begrüsst. Seither ist noch die vierte Landessprache dazugekommen.

Was lag näher, als der „KLEINEN Märchenzeitung“ einen Namen zu suchen, der für alle befriedigend und verständlich ist? Durch einen Wettbewerb wurde der Name PARABLA ermittelt. Silvia Nicol (Basel und Engadin) hat den Namen kreiert. Im Editorial der 1. Ausgabe der PARABLA vom Januar 1999 erläuterte das Redaktionsteam den Begriff: PARABLA heisst das Märchen im Engadin, d. h. auf Rumantsch ladin. Griechisch-lateinisch PARABOLA heisst Bericht. Es lebt weiter in PARABEL, PAROLE und PALAVER (Versammlung, Beratung). Damit klingt im neuen Namen für die kleine Märchenzeitung alles ein wenig an, was die SMG vertritt: das Erzählen, das Gleichnishafte, der Bericht, die gemeinsamen Treffen. Als rätoromanisches Wort ist es eine schweizerische Spezialität und klingt als PARABEL, PARABOLE et PARABOLA in den anderen Landessprachen sehr ähnlich.

Was heute wie früher die Mitgliederzeitung der SMG auszeichnet, ist die Offenheit für alle und für alle Inhalte und Anliegen. SMG-Mitglieder können in der PARABLA unter der Rubrik „Forum“ sachdienliche Ankündigungen über Vorträge, Kurse, Bücher etc. anbringen. Sie senden diese an die Redaktion, welche daraus die wichtigsten Daten entnimmt und formuliert.